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Disaster Recovery -
Technische Möglichkeiten

Iphos IT Solutions
Disaster Recovery Notfallserver und ClusterUm im Falle eines Systemcrash die Funktionalität der unternehmens-
eigenen IT-Infrastruktur rasch wiederherstellen zu können, ist es notwendig, rechtzeitig in ent-
sprechende Sicherungslösungen zu investieren. Nachstehend haben wir die wichtigsten Möglichkeiten für Sie zusammengefasst.

Clusterbetrieb

Ein Cluster ist die beste und sicherste Variante, vor allem für größere Firmen, die Wert auf Business Continuity legen und keine Ausfallzeiten in Kauf nehmen wollen.

  • Ein Cluster besteht aus zwei oder mehreren Servern für eine Anwendung (z. B. einen Exchange Server oder SQL Server), die als System funktionieren. Wenn ein Server ausfällt, übernimmt ein anderer automatisch die Funktionen des Ersten.
  • Reibungsloser Betrieb auch bei gröberen Störungen
  • 100% Verfügbarkeit
  • Geo-Clustering (verschiedene Standorte) als besonders sichere Variante möglich
Zu beachten ist bei dieser Variante die komplexe Einrichtung sowie ein gewisser Investitionsaufwand, da clusterfähige Enterprise-Lizenzen für sämtliche Server verwendet werden müssen und die Anwendungen selbst clusterfähig sein müssen.

Cluster mit virtuellen Maschinen


Eine besonders ausfallssichere Variante. Ein Cluster mit virtuellen Maschinen (z.B. Hyper-V, XEN, etc.) kombiniert die Vorteile virtueller Maschinen (Hardwareunabhängigkeit!) mit der hohen Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit eines Clusters.

  • Verschiedene Server (z. B. Exchange Server, SQL Server, etc.) laufen als virtuelle Maschinen auf mehreren Recheneinheiten (Nodes), die zu einem Cluster zusammen gefasst sind.
  • Die Anwendungen selbst (SQL-Server, CRM, Web-Server, etc.) müssen nicht clusterfähig sein.
  • Fällt eine Hardwarekomponente aus, bleibt der Service unbeeinträchtigt, da die restlichen Nodes beinahe in Echtzeit den Systemstatus der betroffenen virtuellen Maschinen übernehmen.
  • Absolut störungsfreier Betrieb
  • Großes Einsparungspotenzial bei der Hardware, da weniger redundante Hardware-Komponenten in einzelne Nodes eingebaut werden müssen.
  • Bessere Auslastung der Hardware
  • Hohe Flexibilität – Gesamtleistung der Server kann ganz einfach durch Ersetzen oder Hinzufügen eines Nodes erhöht werden
  • Geringer Wartungs- und Administrationsaufwand
Gute Erfahrungswerte gibt es mit VMware Serverclustering und XEN. Auch testen wir soeben mit Hyper-V-Clustern eine sehr vielversprechende Technologie, die ab Herbst 2008 eingesetzt wird.

Redundanzserver

Bei einem Redundanzserver fallen geringere Anschaffungs-
kosten, vor allem für Lizenzen, im Vergleich zu herkömmlichen Cluster-Lösungen an.

  • Ein hard- und softwaretechnisch identischer Ersatzserver übernimmt bei einem Ausfall die Aufgaben eines ersten Servers. Dazu muss manuell auf den zweiten Server umgeschaltet bzw. die entsprechenden Services gestartet werden.
  • Die beiden Server arbeiten unabhängig von einander und werden nicht automatisch synchronisiert.
  • Services nach ca. 10-20 Minuten wieder verfügbar
  • Fast störungsfreier Betrieb
Gerechnet werden muss jedoch mit der regelmäßigen Aktualisierung des zweiten Servers, die im Gegensatz zu herkömmlichen Clusterlösungen separat geplant und durchgeführt werden muss.

Notfallserver

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für Klein- und Mittelbetriebe. Wir bieten diese Möglichkeit in Form unseres speziell dafür entwickelten SOServers an.

  • Als Notfallserver für mehrere Produktivserver (SQL-Server, Exchange Server, etc.) fungiert ein beliebiger Server, der nicht über die gleiche Hard- oder Software verfügen muss.
  • Der Notfallserver läuft ständig mit und dient beim Ausfall eines Produktivservers als Host für die entsprechende virtuelle Maschine, d.h. er übernimmt für eine gewisse Zeit dessen Funktion.
  • Services nach ca. 10-20 Minuten wieder verfügbar
  • Im Normalfall keine doppelten Lizenzen notwendig
  • Geringere Hardwarekosten als bei einem Redundanzserver je Produktivserver
Mit der regelmäßigen Aktualisierung der virtuellen Maschinen und gelegentlichen Failover-Tests muss gerechnet werden.

Imageerstellung und Daten-Backup

Eine durchaus gangbare und kostengünstige Option wenn kürzere Ausfallzeiten akzeptabel sind.
  • Auch in der Konfiguration von Programmen und Betriebssystemen steckt meist sehr viel Zeit und Arbeit. Diese kann mit Hilfe eines Images (komplette Kopie der Festplatte) gespeichert werden.
  • Diese Images werden auf dem Server selbst gespeichert und sollten regelmäßig aktualisiert werden.
  • Nach erfolgreicher Reparatur eventueller Hardware-Fehler kann der Server wieder vollständig auf den zuletzt gespeicherten Stand gebracht werden
  • Geringe Anschaffungskosten (Nur Lizenz der Imagesoftware)
Bei all diesen Lösungen ist eine regelmäßige Aktualisierung der Backups von Daten und Programmen unverzichtbar.


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